Das Programm der Stiftung Mercator soll in seiner Pilotphase 2017 mit einem Workshopangebot für Schulen zur differenzierteren Wahrnehmung anderer Regionen der Welt beitragen, Neugier nach globaler und weniger eurozentrischer Bildung in Deutschland wecken, Lust auf Schüleraustausch machen und statische Vorstellungen von Kultur, Identität, Nation und Geschichte dekonstruieren.

Wer? - Die Jungen Botschafter*Innen studieren in Deutschland als internationale Studierende aus China, der Türkei und ihren Nachbarregionen und bilden ein partizipatives Netzwerk engagierter junger Trainer. Im Netzwerk entwickeln sie eigenständig Workshopkonzepte für Schulen und stellen sich individuell auf die Bedarfe von Lehrern und Schülergruppen ein.

Was? - Die Jungen Botschafter*Innen geben Workshops für Schüler*Innen - gegen Vorurteile und für den stärkeren Einbezug internationaler Perspektiven in den Schulunterricht. Ihr thematischer Fokus liegt auf den Fachbereichen Geschichte und (Jugend-)Kultur.

Wo? - Das Angebot im Wert von 400€ ist kostenlos für nicht-gymnasiale Schulen in Sachsen, Thüringen und NRW abrufbar, jedoch sind auch Anfragen von Gymnasien, Jugendgruppen und Schulen in anderen Bundesländern erwünscht.

Wie? - Die Workshops werden in Tandems von zwei Teamern unterschiedlicher kultureller Hintergründe durchgeführt. Sie sind jung, methodisch abwechslungsreich, auf Augenhöhe, erleichtern engagierten Lehrern die Arbeit und bringen neue Erfahrungen und internationale Perspektiven mit in den Unterricht ein.

Hintergrund - Es handelt sich um ein Programm der Stiftung Mercator.
Eine Förderung des Programms erfolgt ebenfalls durch das Lektorenprogramm der Robert Bosch Stiftung und das AndersGründer-Programm des Social Impact Labs.